Etwas stimmt nicht ...

Sie als Eltern sind aufmerksam geworden oder durch ErzieherInnen/ LehrerInnen aufmerksam gemacht worden, weil das Kind Schwierigkeiten hat, einige Wörter richtig auszusprechen. Vielleicht haben Sie auch das Gefühl, dass es Aufforderungen nicht richtig versteht oder Gegenstände falsch benennt, möglicher Weise hat es plötzlich angefangen zu stottern.

Sie machen sich Sorgen und fragen bei Ihrem Kinderarzt nach.

Unsere jugendlichen und erwachsenen Patienten kommen, weil sie evtl. einen Schlaganfall erlitten haben, mit einer Stimmbandlähmung, wegen einer Überlastung der Stimme oder wegen ihres Stotterns.

Der erste Weg führt zum Arzt...

Um eine logopädische Therapie bekommen zu können, müssen Sie zuerst zu Ihrem behandelnden Arzt gehen. Dieser führt eine Untersuchung durch. Zum Beispiel einen Hörtest, eine Kehlkopfspiegelung oder einen Sprachtest.

Wer kann ein Rezept ausstellen:

  • Kinderarzt
  • Allgemeinmediziner/ Hausarzt
  • HNO-Arzt
  • Pädaudiologe/ Phoniater
  • Neurologe
  • Zahnarzt
  • Kieferorthopäde

Was wird verordnet...

Je nach Diagnose des Arztes, legt er die Menge der Behandlungen fest. Der Umfang richtet sich nach einem bestimmten Schlüssel in den Heilmittelrichtlinien.

Ein sog. Regelfall kann z.B. bei Stimmstörungen maximal 20, bei Sprachentwicklungsstörungen bis zu 60 Behandlungen bedeuten.

Sollten darüber hinaus Stunden benötigt werden, gibt es die sog. „Verordnung außerhalb des Regelfalls“, die in Einzelfällen von der Krankenkasse genehmigt werden muss.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Unterbrechung der Therapie für drei Monate. Nach dieser Pause entsteht ein neuer Regelfall und die Anzahl der Behandlungsstunden steht wieder voll zur Verfügung.

Voraussetzung ist immer eine Verordnung des Arztes.